Qooxdoo ein Ajax-Framework von 1&1
heute bin ich üben ein Magazin auf Qooxdoo (gucksdu) aufmerksam geworden. Qooxdoo ist ein Open Source Projekt, das von 1&1 ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich um ein Ajax-Framework. Dieses Framework bietet im Unterschied zu Prototype nicht nur die entsprechenden Schnittstellen, in Form von JavaScript-Methoden an, sondern auch ein GUI-Toolkit. Das heißt, dass man die Möglichkeit bekommt, eine komplexe Web-Anwendung mit einer grafischen Oberfläche zu bauen, ohne dabei HTML,CSS und DOM Kenntnisse zu besitzen. Dabei wird die Anwendung unabhängig von der Server-Technologie entwickelt, sodass man diese sowohl mit PHP als auch mit Java, Python, Perl oder mit der immer populärer werdenden Ruby-Programmiersprache benutzen kann. Qooxdoo benutzt dabei das Prinzip der Objektorientierung. Selbstverständlich werden die von Qooxdoo generierte Skripten von allen gängigen Browser inklusive Internet Explorer, Firefox, Opera und Safari ab Version 3, unterstützt. Das heißt, dass der Entwickler sich keine Gedanken über die Low-Level Bugs von verschiedenen Browser, machen muss. Ein weiterer Vorteil von Qooxdoo ist die Tatsache, dass man keine zusätzliche Plugins, wie Java, Flash oder Silverlight braucht.
Auf der Webseite des Projekts findet man interessante Beispiele, die deutlich machen, was man so alles mit dem Framework anstellen kann und sie sind wirklich faszinierend. Man bekommt das Gefühl, dass man eine Anwendung benutzt, die in C++ oder Java geschrieben wurde. Dank dem internen Optimizer werden die Anwendungen richtig schnell. Wer damit kommerzielle Projekte erstellen möchte, wird sich sicherlich über die eingebaute Opfuscation freuen. Dieses Feature ist sehr wichtig, denn damit kann man einen Quelltext schützen, indem man es unleserlich macht. Das bringt außerdem zusätzliche Sicherheit, was in heutigen Zeit eine große Rolle spielt.
Ein prominenter Beispiel für den Einsatz von Qooxdoo-Framework ist das Webmailer von GMX. Hier werden die Vorteile dieser Technologie besonders deutlich. Die Webmailer-Anwendung von GMX sieht wie ein normales Programm wie Outlook und ist sehr angenehm zu bedienen.
Ich denke, dass es eine sehr clevere Idee von 1&1 war, dieses Framework als Open Source Projekt zu starten. Damit wird nicht nur 1&1 profitieren, indem er an der Entwicklung von eigenen Web-Applikationen sparen kann sondern auch die fremden Entwickler, die ein mächtiges Werkzeug zur Erstellung von Web-basierten Anwendungen kostenlos zur Verfügung bekommen. Am Beispiel von Eclipse-Projekt kann man gut sehen, wie gut diese Strategie ist.
